Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag, Geschichte, Hintergrund, Bedeutung

Weitere Feiertage

Ursprung und Bedeutung

Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag

Jeweils am dritten Sonntag im September wird in fast allen Kantonen der Schweiz der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag gefeiert. Es ist dabei kein kirchlicher sondern vielmehr ein staatlich angeordneter überkonfessioneller schweizerischer Feiertag, der gemeinsam sowohl von der katholischen als auch von den reformierten Kirchen aber auch von der israelitischen Kultusgemeinde und den islamischen Gemeinden gefeiert wird. In vielen Kantonen, wie beispielswese in Zürich, Bern und Luzern ist der Bettag ein hoher Feiertag, so wie Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag und Weihnachten. So gibt es an diesem Tag spezielle Schutzmassnahmen zur Einhaltung der Feiertagsruhe.

Es handelt sich also um keinen kirchlich-religiösen Feiertag mit biblischem Bezug sondern um einen politisch institutionierten Feiertag. Der erste gesamtschweizerische Dank-, Buss- und Bettag fand am 8. September 1796 statt. Die Hintergründe für die Einführung des eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags liegen darin, dass ein verbindendes Element für die verschiedenen Konfessionen geschaffen werden sollte.

  • Der Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag wird jeweils am dritten Sonntag im September begangen.

  • 2020
    20. September
  • 2021

    19. September

  • 2022

    18. September

  • 2023

    17. September

  • 2024

    15. September

  • 2025

    21. September

  • 2026

    Sonntag, 4. Oktober

Zusammenhalt stärken

Buss- und Bettages sind in der Schweiz seit dem Spätmittelalter üblich, teilweise wurden diese damals offiziell von den Behörden angeordnet. Dabei wurden auch die Themen für die jeweiligen Aufrufe, sogenannte Bettagsmandate, amtlich vorgegeben. Inzwischen ist es jedoch üblich, dass Kirchen, Gemeinden und Kantone gemeinsam zu einer bestimmten Bettagsaktion aufrufen.

So lautete das Motto im Kanton Luzern im Jahr 2017 «Zusammen halten. Zusammenhalten».

Dieser Aufruf zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag wurde gemeinsam vom Regierungsrat, der römisch-katholischen Landeskirche, der evangelisch-reformierten Kirche, der christkatholischen Kirchgemeinde sowie der islamischen Gemeinde des Kantons Luzern verfasst und unterzeichnet. Dadurch wird der Zusammenhalt zwischen den Konfessionen gestärkt.

Als Einheit am Dank-, Buss- und Bettag auftreten

Religiöse Differenzen überwinden

Dies war auch das ursprüngliche Ziel der Einführung des eidgenössischen Buss- und Bettags. Die Eidgenossen im jungen und fragilen Staatsgebilde sollten durch den gemeinsamen, konfessionsübergreifenden Feiertag ihre religiösen Differenzen überwinden und ihren Zusammenhalt stärken.

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Weiterführender Tipp zum Thema Eidg. Dank-, Bus-, und Bettag – Radio- und TV-Sendungen (Werbung)

Das christliche Radio Lifechannel (ERF-Medien) bietet einiges an Hintergrund-Sendungen zum Thema Eidgenössischem Dank-, Bus- und Bettag. Hier ein Beispiel: Gebet: Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag – aus christlicher Sicht.

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